Samstag, 29. Dezember 2012

Knobibollen

Für 8 Stück:

Zutaten
450 g Mehl
3 EL Kartoffelpüreepulver
21 g Hefe frisch
1 EL Zucker
1 ¼ TL Salz
2 EL Olivenöl
100 ml Milch
150 ml Wasser

Für die „Glasur“

2 Zehen Knoblauch
50 g Butter/ Margarine (geschmolzen)
½ TL Kräuter (am besten grtrocknet)


How to:

Für den Teig das Mehl, Kartoffelpüreeflocken in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde machen. Die Milch mit dem Wasser erwärmen, es sollte eine lauwarme Temperatur sein. Die Hefe in ein Schälchen geben, mit dem Zucker und etwas von der Milch/Wassermischung anrühren. In die Mulde geben und etwas mit dem Finger in das Mehl rühren. Das Salz, Olivenöl, restliche Flüssigkeit dazu geben und zu einem Hefeteig kneten. Es sollte ein weicher, nicht klebender Teig ein. Bei Bedarf noch ein wenig Wasser hinzufügen.

Den Teig knetet man auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durch und gibt ihn dann in die Schüssel zurück. Deckt diese feucht ab und lässt den Teig, an einem warmen Ort, etwa 1 Std. gehen. Er sollte sein Volumen deutlich vergrößert haben.

Ist der Teig soweit, knetet man ihn nochmals kurz durch und teilt ihn in 8 gleichgroße Teile. Diese formt man rund und dann zu jeweils einem Strang von 29 cm. Aus jedem Strang macht man einen Knoten, schlingt das eine Ende einmal von unten und das andere von oben um den Knoten. Dann legt man sie auf das vorbreitete Backblech, deckt sie feucht ab und lässt sie nochmals etwa 45 Min. gehen.
Auch hier sollte nochmal eine Vergrößerung des volumens stattgefunden haben.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180° Grad vorheizen und die Knoten dann etwa 20 Min. backen. Sie sollten gebacken sein, aber noch eine helle, zartbraune Farbe haben.

Kurz bevor die Bollen fertig sind die Butter kurz in der Mikrowelle schmelzen, die Knoblauchzehen schälen, durchpressen und dazu geben. Ich habe 2 Zehen genommen, ist aber auch ganz nach belieben. Dann noch die Kräuter dazu geben und alles verrühren.

Die Knoten aus dem Ofen nehmen und gleich mit der Glasur bestreichen. Dann auf ein Kuchengitter geben und etwas auskühlen lassen. Noch warm servieren, so schmecken sie am besten! Es handelt sich um keine knusprigen Brötchen. Die Brötchen können super am nächsten Tag leicht angefeuchtet aufgebacken werden. Schmecken dann wieder wie frisch gebacken :)

Kohlrabilasagne

Ja, ihr habt richtig gelesen: Kohlrabi! Ich muss gestehen ich bin bislang kein besonders fanatischer Anhänger von diesem kleinen, runden Wesen gewesen, auch wenn ich ihn immer wieder mal als Knabbergenossen getestet habe. Es war einfach KEINE Alternative. Und zwar zu genau allem (oder gar nicht?) was es so gibt. Aber neulich als ich mal wieder mit Herrn Überfluss einkaufen war, habe ich 4 Stück  mitgenommen. Wieso? - Manchmal versteh ich mich da selber nicht. Auf jeden Fall verweilten diese kleinen Freunde ein paar Tage in der Küche, bis ich nicht mehr drum herumgekommen bin, ihn irgendwie zu verarbeiten oder wegzuschmeißen. Um Herzblut zu vermeiden habe ich mich auf die Suche gemacht, WAS man denn mit Kohlrabi überhaupt so machen kann.
Ich bin auf ein Rezept gestoßen, das mich sehr interessierte, aber kalorienschwer war. Ich habe daraus einfach mal meine eigene Version gemacht. Also die Damen: bitteschön - zum nachmachen!


     4    Kohlrabi     
500 g   Hackfleisch vom Rind
    1      Zwiebel(n)
    2      Knoblauchzehen
    2 EL Öl
1 Dose gehackte Tomaten
200 g    Kräuterfrischkäse
             Salz und Pfeffer
             Oregano
             Majoran
n.B.       Crème fraîche
150 g    Käse, gerieben (oder auch weniger)
             Gemüsebrühe, instant
     

Zubereitung:

Die Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben hobeln, die Scheiben in Salzwasser bissfest kochen. In einem Sieb abschrecken, gut abtropfen und abkühlen lassen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen, die in Würfel geschnittene Zwiebel glasig anschwitzen, das Hackfleisch zugeben und anbraten. Den durchgepressten Knoblauch zugeben, mit Salz, Pfeffer und gekörnter Gemüsebrühe abschmecken.

Mit den gehackten Tomaten das Hackfleisch ablöschen, den Frischkäse einrühren. Auf kleiner Hitze 20 - 30 Minuten einkochen lassen (ich habe nicht so lange gewartet, hat auch nach 5-10 Minuten sehr gut geschmeckt) und mit Oregano und Majoran nach Belieben würzen.

Jetzt wie gewohnt die Form abwechselnd mit Kohlrabischeiben und Bolognese befüllen. Auf der letzten Schicht nach Belieben Creme Fraiche hinzufügen und mit Käse bestreuen.

Im Backofen bei 175°C ca. 25 - 30 Minuten überbacken.

Tip: Die Soße darf am Ende nicht zu dünn sein, da die Lasagne sonst zu wässerig werden könnte. Ggf. noch ein bisschen eindicken (mit Hilfsmitteln eurer Wahl). Bei mir war alles gut, ich musste noch ein bisschen Wasser dazufüllen.

Wer mag kann auch einen Beutel Fix für Bolognese nehmen, gibt Geschmack und eine gute Konsistenz, muss aber nicht ;)

Es hat SOOOOOOOOOOO gut geschmeckt, ich freue mich schon auf das nächste mal. Auf jeden Fall eine hinnehmbare Alternative zu der originalen Nudelversion :) Ein Bild folgt!

Und nun lasst es euch schmecken!






































Fetacreme

Fetacreme
200g Fetakäse
200g Frischkäse
1 rote Paprika

nach belieben:
Salz
Pfeffer
Kräuter
Knoblauch
Olivenöl

Man schneidet die Paprika in kleine Stücke. Ich habe mal die gute Investition gemacht und uns den Tupperware Quickchef ins Haus geholt. Dieser kann ganz wunderbar sehr kleine, feine Stücke hexeln. Funktioniert mit Sicherheit auch mit vielen anderen Zerhackstücklern, ansonsten: selbst ist die Frau ;)
Danach den Feta am besten mit einer Gabel klein mantschen (ich hoffe ihr wisst alle was ich meine) und mit den Paprikastückchen und dem Frischkäse verrühren. Ich habe dann noch ein bisschen Öl untergemischt, in der kalorienarmen Version kann man das aber auch weglassen. Dann nach belieben salzen und pfeffern. Hier vorsichtig sein, je nach dem wie salzig euer Feta ist, ist weniger mehr! Dann kommt das Glanzstück dazu: der Knobi. Hier gilt auch: wie ihr es mögt. Ich habe 2-3 kleinere Zehen reingetan. Es hatte dann zwar einen guten Knoblauchgeschmack, hat aber den Rest nicht übertüncht. Wer unsicher ist: erstmal mit weniger versuchen, man kann danach immer noch mehr dazugeben. Zum Schluss kann man noch Kräuter seiner Wahl hinzufügen. Ich habe Bärlauchblätter dazugemischt, ich kann es mir aber auch sehr gut mit Petersilie, Schnittlauch oder auch italienischen Kräutern vorstellen. Nochmal: jeder so wie er es mag :) das macht das Rezept sehr individuell. Geschmeckt hat es auf jeden Fall bombig! Das wird es diesen Sommer sicher noch bei einigen Grillfesten und Schlemmertagen geben! Einfach nur gut.

Aus alt mach neu!

Bereits Ende Oktober hatte ich auf meinem Blog Veränderungen angekündigt. Lange haben Sie auf sich warten lassen aber nun ist es so weit. Pünktlich zum Jahreswechsel habe ich meinen neuen Küchenblog auf die Welt gebracht. Es ist noch einiges zu tun aber der Grundstein steht. Herzlich Willkommen und lasst es euch schmecken :)